Entwicklungspolitische Diskussionstage 2015

Am 06.05.2015 bin ich im Rahmen der Entwicklungspolitische Diskussionstage 2015 am Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) und nehme an der Podiumsdiskussion “Verantwortung ohne Grenzen? Ausrichtung und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext von Flucht und Vertreibung” teil.

 

Weitere Informationen:

Die Entwicklungspolitischen Diskussionstage 2015

Die EPDT 2015 finden vom 06.05. bis 08.05.2015 in der Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße statt. Bereits zum vierzehnten Mal werden die Diskussionstage von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des aktuellen SLE-Lehrgangs und von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung inhaltlich vorbereitet und moderiert. Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis diskutieren auf dem Podium den aktuellen Stand der Themen und stellen sich den Fragen des Fachpublikums.

Die diesjährigen EPDT werden zu den folgenden aktuellen entwicklungspolitischen Themenstellungen durchgeführt:

Verantwortung ohne Grenzen?
Ausrichtung und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit
im Kontext von Flucht und Vertreibung

06.05.2015 (11.00 – 14.30 Uhr)

Mehr als die Hälfte der Kooperationsländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sind von Konflikten, Gewalt und Fragilität betroffen. Derzeit befinden sich weltweit 51 Millionen Menschen auf der Flucht, ein Großteil davon innerhalb der eigenen Landesgrenzen oder in den oftmals armen Nachbarländern. Die betroffenen Aufnahmeregionen und host communities werden dadurch häufig vor enorme Herausforderungen gestellt.

Wie positioniert sich die EZ angesichts dieser Herausforderungen? Welche Rolle kann, will und sollte sie einnehmen? Ist sie in der Lage, Konfliktursachen zu bekämpfen, geflüchtete Menschen zu unterstützen und Schutzmechanismen zu fördern? Wie wirksam sind bisher aufgelegte Programme?

Diese und weitere Fragen werden von einem Podium mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Praxis und Menschen mit Fluchterfahrung diskutiert. Dabei stehen die Bedürfnisse der Geflüchteten in den Aufnahmeregionen sowie die spezielle Lage von Binnenvertriebenen, host communities und besonders vulnerablen Gruppen im Mittelpunkt.

Beiträge von: Andrea Muck (BMZ), Sophia Wirsching (Brot für die Welt), Dr. Ulrike Krause (Philipps-Universität Marburg), Bruno Watara (Netzwerk Afrique-Europe-Interact)